• Fabian Pongs

Risikofaktor Bluthochdruck


"Lange Zeit unbemerkt, jedoch äußerst kritisch für die langfristige Gesundheit:

Bluthochdruck – in der Fachsprache Hypertonie genannt."



Solange wir uns wohlfühlen, denken wir nicht daran, dass Bluthochdruck Risikofaktor Nr. 1 für Herz – Kreislauf – Erkrankungen ist, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen. Doch was ist Bluthochdruck genau?


Bei jedem Herzschlag pumpt unser Herz ca. 70 Milliliter Blut in die Blutgefäße, das macht bei einem gesunden Menschen ungefähr 5 Liter pro Minute. Mit dieser beachtlichen Pumpleistung hängt der Blutdruck zusammen. Er läuft in zwei Messbaren Phasen ab, der Systole und der Diastole. Während der ersten Phase, der Systole zieht sich das Herz zusammen und pumpt das in ihm vorhandene Blut in die Arterien: Der Druck in den Arterien steigt. Während der zweiten Phase, der Diastole erschlafft das Herz wieder und füllt sich mit Blut. Der Druck in den Arterien erreicht seinen Tiefstand.


Im Ruhezustand gilt ein Blutdruck von ca 120/80 mmHg (= Millimeter Quecksilbersäule, eine alte Maßeinheit) als normal. Allerdings können diese Werte über tags schonmal schwanken, hormonell bedingt. Meistens ist er morgens und abends auch unter Ruhe am höchsten. Unter körperlicher Belastung steigt er ebenfalls – logisch, denn da muss ja mehr Blut gepumpt werden um unsere Muskeln zu versorgen.


Bluthochdruck ist also quasi so, als ob unser Körper unter dauerhafter körperlicher Belastung steht. Der menschliche Körper ist ein beeindruckendes Konstrukt, das Belastungen bis zu einem gewissen Grad und Dauer problemlos standhalten kann. Aber ist die Belastung zu groß oder dauert sie zu lange an hat das schwerwiegende Folgen: Herz – Kreislauf – Erkrankungen, Schädigungen an den Blutgefäßen und im schlimmsten Fall Schlaganfälle und Herzinfarkte.


Was kann man nun präventiv aber auch aktiv gegen den Bluthochdruck tun?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten den Bluthochdruck positiv zu beeinflussen. Unter anderem ist ein achtsamer Umgang mit Salz ein guter Weg um Bluthochdruck zu vermeiden. Salz selbst steigert nämlich den Bluthochdruck!


Wo wir schon einmal bei der Ernährung sind: Gesunde Fette, also mehrfach ungesättigte Fettsäuren begünstigen auch einen geringen Bluthochdruck. Diese finden wir beispielsweise in Nüssen, Fischen, manchen Pflanzlichen Ölen, Avocados usw.

Durch eine richtige und maßvolle Ernährung lässt sich auch ein weiterer Risikofaktor, das Übergewicht, erfolgreich senken.


Zusätzlich zur Ernährung ist lockeres Ausdauertraining von Vorteil. Schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Nehmen Sie doch mal die Treppe statt den Aufzug, oder das Fahrrad statt dem Auto.


Stressmanagement ist ein weiterer Faktor, der Blutdrucksenkend sein kann. Stress ist ein Zustand in welchem der Körper ebenfalls unter Dauerbelastung steht, ihn also zu senken senkt ebenfalls den Blutdruck.


Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr Probleme mit Bluthochdruck?

Und tut ihr schon aktiv etwas dagegen?


Schreibt in die Kommentare, ich freue mich auf eure Antworten.


Euer Fabian

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